Wie erkenne ich einen guten Helm?

Ein Fahrradhelm fungiert auch als Stoßdämpfer. Im Falle eines Falls muss der Helm deshalb beim Aufprall auf eine gerade und eine schiefe Ebene schützen und die dabei entstehende Rotationsbewegung abwehren können. Die Folgen eines Aufpralls können dramatisch sein, da sich bei einem starken Aufprall auf Stirn, Hinterkopf oder Schläfen die Nervenfasern im Gehirn dehnen, was zu bleibenden Schäden oder im Extremfall zum Tod führen kann. Deshalb kann ein Schläfenschutz durch an den Seiten tiefergezogene Helmschalen von Vorteil sein, die die Schläfen bedecken und so mehr Schutz bieten. Auch muss der Helm so fest anliegen, dass er nicht nach hinten verrutscht, wenn z. B. ein Ast in die Quere kommt oder nach vorne abgestreift wird.

Gute Sichtbarkeit im Dunkeln = mehr Sicherheit

Obwohl Reflektoren am Radhelm nicht die Scheinwerfer am Rad ersetzen, sind sie wichtig, um bei schlechten Sichtverhältnissen schneller gesehen zu werden - und zwar von allen Seiten. Hierbei ist nicht die Farbe des Helms für die Sicherheit entscheiden, sondern das Reflexionsvermögen der Reflektoren, wenn sie angestrahlt werden. Hierbei haben der Limar X-Ride- Superlight und Bell Annex Mips besonders gut abgeschnitten.

Worauf achten bei Komfort und Handhabung?

Ob Cityhelm, Trekkinghelm oder Helm fürs Rennrad: für Radfahrer sind einfaches Auf- und Absetzen sowie Anpassen des Helms wichtig. So müssen Kinnriemen und Verschlüsse leicht bedien- und justierbar sein. Beim Tragen sollen Helm und/oder Riemen natürlich nicht verrutschen oder drücken, und auch Brillen, Hörgeräte oder Pferdeschwänze dürfen den Tragekomfort nicht beeinträchtigen. Hier machen die Helme Casco Activ 2 und Abus In-Vizz Ascent bei den Tests der Stiftung Warentest eine besonders gute Figur. Auch die Belüftung und Schutzkante für den Schutz vor blendender Sonne oder Regen sind Faktoren, die beim Kauf eines neuen Radhelms zu beachten sind.


Was zeichnet Casco Aktiv 2, Limar X-Ride- Superlight, Bell Annex Mips und Abus In-Vizz Ascent aus?


Casco Activ 2 - (STIWA GUT 1,7)

Dieser sportliche Helm geht beim Test der Stiftung Warentest 2017 als Sieger hervor. Er besticht vor allem durch hervorragenden Schutz bei Stürzen auf den Kopf. Außerdem sind Riemen und Verschluss einfach zu handhaben, was das Auf- und Absetzen erleichtert. Da er viel Fahrtwind hindurchlässt, ist eine gute Belüftung gewährleistet, was vor allem Fahrern von einem Trekkingrad, einem Mountainbike oder einem Rennrad freuen dürfte. Ein weiteres Plus ist die verstellbare Sonnenblende, die gleichermaßen vor Sonne und Regen schützt.



Limar X-Ride Superlight (STIWA GUT 2,3) 

Bei diesem Helm ist der Name Programm, denn die Reflektoren und die Sicherheitsleuchte am Hinterkopf gewährleisten gute Sichtbarkeit im Dunkeln. Da er sicher gegen Abstreifen ist, bietet er auch bei Fahrten im Gelände zuverlässigen Schutz.


Bell Annex Mips (STIWA GUT 2,5)

Dieser Fahrradhelm bietet einen zuverlässigen Rundumschutz. Durch die große Reflektorenfläche ist er gut im Dunkeln zu sehen - ideal für Fahrten in der Stadt oder auf der Landstraße auf dem Citybike oder Elektrorad.



Abus In-Vizz Ascent (STIWA 2,6 BEFRIEDIGEND)
      
Hier steht der Tragekomfort im Vordergrund, denn die Riemen sind sehr einfach einzustellen und liegen bequem an.